Patenschaften

Individuell helfen - Patin/ Pate werden

Mit Ihrer Patenschaft gehen Sie keine dauerhafte langfristige Verpflichtung ein. Sie helfen nur solange sie können und wollen. Und Sie entscheiden selbst, welchen Betrag Sie monatlich, jährlich oder einmalig bereitstellen möchten.

Dabei  unterstützen Sie Kinder und Jugendliche, die sich den Besuch der Grundschule oder einer weiterführenden Schule nicht leisten können oder die nach dem Schulabschluss eine Perspektive suchen.
Das Geld fliesst in Schreibmaterial, Fahrtkosten, Schulkleidung und Schulessen.
Die Fundacion steht in engem Kontakt mit den Familien der unten vorgestellten Schüler

paula cavadia

Paula Cavadia, 10 Jahre

lina quintero

Lina Quintero, 16 Jahre

tatiana catano

Tatiana Cantano, 16 Jahre

Paula lebt mit ihrer Mutter und den zwei kleinen Geschwistern in einem 14 Quadratmeter großen Zimmer. Der Vater von Paula wurde erschossen, als er zwischen die Fronten von Paramiltärs und Guerilla geriet. Die Familie wurde vertrieben und lebt heute in Medellin. Die Mutter näht und versucht , damit ihre Kinder durchzubringen.

Paula besucht die öffentliche Schule und kommt am Nachmittag in die Bibliothek der Fundacion, um sich Hilfe bei den Hausaufgaben zu suchen.  Sie würde gerne weiter auf die Schule gehen, doch das Geld ist knapp.
Ihr größter Wunsch für die Zukunft: „Eine Familie zu haben, die immer zusammenhält und sich nie trennt.“

In der Schule war sie eine der fleißigsten und besten Schülerinnen, 2011 hat sie Abitur gemacht. Sie würde so gerne studieren, aber das ist momentan nicht möglich. Linas Mutter arbeitet als Kursleiterin in der Fundacion, von ihrem schmalen Gehalt muss die Familie leben. Der Vater ist Lackierer und arbeitslos, daneben lebt außerdem noch der Bruder Juan in der Familie.

Zahnmedizin würde Lina gerne studieren, aber die Semestergebühren sind sehr hoch. Lina lernt jeden Tag, um sich auf die Aufnahmeprüfung vorzubereiten und hofft darauf, dass sie irgendwie das Geld zusammen bekommt. Daneben macht sie eine Ausbildung zur Kosmetikerin, um etwas zu verdienen und der Familie nicht auf der Tasche zu liegen.“

Die Familie von Tatiana wurde vertrieben. Paramilitärs belagerten das Dorf, in dem sie mit ihren Eltern und ihren vier Brüdern lebte, und zwangen den Vater, ihnen sein Auto zur Verfügung zu stellen. Die Familie lebte in ständiger Angst, dass dies Racheaktionen der Guerilla nach sich ziehen würde.  Zermürbt von der Gefahr gaben sie schließlich auf und flohen aus dem Dorf nach Medellin.

Obwohl Tatiana eine sehr gute Schülerin war, musste sie die Schule verlassen, weil das Geld nicht reichte. Tatiana  würde gerne die Schule wieder besuchen und ihren Abschluss machen. Ihr Traum ist es, danach eine Ausbildung zur Krankenschwester zu beginnen.

johny restrepo

Johny Restrepo, 20 Jahre

Johny ist in einer armseligen Bretterbude groß geworden, wo er mit der Mutter und den Geschwistern heute noch lebt. Der Vater wurde erschossen, als er noch klein war.

Johny besuchte die Übergangsschule der Fundacion und später die öffentliche Schule, wo er einer der besten Schüler war.  Im Augenblick macht er eine Ausbildung, um seine Mutter und seine Schwester unterstützen zu können. Das Geld fehlt an allen Ecken und Enden, aber Johny lässt sich nicht unterkriegen und träumt davon, später einmal studieren zu können.

Er tanzt und spielt in einer Theatertruppe, wo er seine Kreativität ausleben kann. Das Foto zeigt Johny mit Sofia Ortiz, der Geschäftsführerin der Fundacion.